Bekanntmachung

Spielgeräte- und Fallschutzsanierung Bezirk Ost 67-2026-00117





a) Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)
Name und Anschrift:Stadt Frankfurt am Main, Grünflächenamt
Adam-Riese-Straße 25
60327 Frankfurt am Main
Telefon:+49 69-212-74381
Fax:  
E-Mail:verena.ankenbrand@stadt-frankfurt.de
Internet:https://www.vergabe.stadt-frankfurt.de
b)
Vergabeverfahren:Öffentliche Ausschreibung, VOB/A
Vergabenummer:67-2026-00117
c) Angaben zum elektronischen Vergabeverfahren und zur Ver- und Entschlüsselung der Unterlagen
Zugelassene Angebotsabgabe
elektronisch
in Textform
mit fortgeschrittener/m Signatur/Siegel
mit qualifizierter/m Signatur/Siegel


d) Art des Auftrags
Ausführung von Bauleistungen
e) Ort der Ausführung
Frankfurt am Main, Ostend = Spielplatz Dörningheimer Straße und Sachsenhausen Süd = Spielplatz Seehofpark
f) Art und Umfang der Leistung, ggf. aufgeteilt nach Losen
Art der Leistung:Landschaftsbauarbeiten
Umfang der Leistung:Das Leistungsverzeichnis beinhaltet Landschaftsbauarbeiten.
Im Titel 1 Spielplatz Dörnigheimer Straße, Ffm.-Ostend und im Titel 2 Spielplatz Seehofpark, Ffm.-Sachsenhausen-Süd.
Auf dem Spielplatz Dörnigheimer Straße (Titel 1) ist der Fallschutzbelag, an einer
bestehenden Spielkombination, bisher aus Holzhäcksel, mit einem EPDM-inSitu-
Fallschutzbelag, herzustellen. Dazu ist dort noch eine bauseits gelieferte Doppelschaukel zu montieren und aufzustellen. Diese bekommt einen Belag aus EPDM- Fallschutzplatten.
Auf dem Spielplatz Seehofpark (Titel 2) ist der Fallschutzbelag, an einer bestehenden
Drehscheibe, bisher aus Holzhäcksel, mit einem EPDM-inSitu-Fallschutzbelag, herzustellen.
Dazu ist dort eine bauseits gelieferte Seilkletterkombination zu montieren und aufzustellen und in der Fläche mit einem EPDM -inSitu- Fallschutzbelag herzustellen. Ebenfalls ist dort eine bauseits gelieferte Schaukelkombination und Einpunktwippgeräte zu montieren und aufzustellen. Diese bekommen einen Belag aus EPDM-Fallschutzplatten.
g) Angaben über den Zweck der baulichen Anlage oder des Auftrags, wenn auch Planungsleistungen gefordert werden
Zweck der baulichen Anlage:  
Zweck des Auftrags:  
h) Aufteilung in Lose (Art und Umfang der Lose siehe Buchstabe f)
Vergabe nach LosenNein
i) Ausführungsfristen
Beginn der Ausführung:02.11.2026
Fertigstellung oder Dauer der Leistungen:30.12.2026
weitere Fristen:  
j) Nebenangebote
nicht zugelassen
k) mehrere Hauptangebote
nicht zugelassen
l) Bereitstellung/Anforderung der Vergabeunterlagen
Vergabeunterlagen werden elektronisch zur Verfügung gestellt
unter:https://vergabe.stadt-frankfurt.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-1a0c2fe9962-7f738ca7b9befdf0
Maßnahmen zum Schutz vertraulicher Informationen:Nein
NachforderungFehlende Unterlagen, deren Vorlage mit dem Angebot gefordert war, werden nachgefordert
o) Ablauf der Angebotsfrist
am:15.10.2026
um:10:30 Uhr
Ablauf der Bindefrist am:30.10.2026
p)
Adresse für elektronische Angebote (URL): https://www.vergabe.stadt-frankfurt.de
Anschrift für schriftliche Angebote: -ENTFÄLLT- (es sind ausschließlich elektronische Angebote zugelassen)
q) Sprache, in der die Angebote abgefasst sein müssen
Deutsch
r) Zuschlagskriterien
nachfolgende Zuschlagskriterien, ggf. einschl. Gewichtung:
Niedrigster Preis
s) Eröffnungstermin
am:15.10.2026
um:10:30 Uhr
Ort:Stadt Frankfurt am Main, Amt für Bau und Immobilien - Submissionsstelle -
Solmsstraße 27 - 37
60486 Frankfurt am Main
Personen, die bei der Eröffnung anwesend sein dürfen:In Hessen kommen gem. 2.1.2.b. Gemeinsamer Runderlass zum öffentlichen Auftragswesen (Vergabeerlass) i. d. F. vom 01.09.2021 die Regelungen des § 14a VOB/A nicht zur Anwendung.
t) geforderte Sicherheiten
siehe Vergabeunterlagen
u) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Hinweise auf die maßgeblichen Vorschriften, in denen sie enthalten sind
siehe Vergabeunterlagen
v) Rechtsform der/Anforderung an Bietergemeinschaften
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.
w) Beurteilung der Eignung
Präqualifizierte Unternehmen führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis). Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen.
Nicht präqualifizierte Unternehmen haben als vorläufigen Nachweis der Eignung mit dem Angebot das ausgefüllte Formblatt ''Eigenerklärung zur Eignung'' vorzulegen. Bei Einsatz von Nachunternehmen sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben. Sind die Nachunternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden.
Gelangt das Angebot in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der Nachunternehmen) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in der ''Eigenerklärung zur Eignung'' genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.
Das Formblatt 'Eigenerklärung zur Eignung' ist erhältlich:https://www.vergabe.stadt-frankfurt.de/NetServer/download/VHB_124_Eigenerklaerung_zur_Eignung.pdf
Darüber hinaus hat der Bieter zum Nachweis seiner Fachkunde folgende Angaben gemäß § 6a Abs. 3 VOB/A zu machen:1. Eigenerklärung zum Aufsichtspersonal des Auftragnehmers
Der Auftragnehmer hat für die Dauer der Leistungsausführung eine verantwortliche Aufsichtsperson ständig vor Ort oder in unmittelbarer Erreichbarkeit zu stellen. Das eingesetzte Aufsichtspersonal muss fachlich geeignet, zuverlässig und der deutschen Sprache in Wort und Schrift mächtig sein, um Anweisungen und Sicherheitsvorschriften sofort umzusetzen.

2. MVAS 99- Nachweis oder glw. Schulungsnachweis
Zur Erwirkung und Umsetzung einer Verkehrsrechtlichen Anordnung (VRAO) beim Straßenverkehrsamt, hat der AN bereits zur Angebotsabgabe einen MVAS-Nachweis zu erbringen. Qualifikation/des Schulungsnachweises- Schulung nicht älter als 5 Jahre

3. 1.3.60. EPDM- in Situ -Fallschutzbelag, SBR - Frei/ PAK -Frei, 2- schichtig, Fallhöhe 3,0 m UND 2.3.60. EPDM- in Situ -Fallschutzbelag, SBR - Frei/ PAK -Frei, 2- schichtig, Fallhöhe 3,0 m

Nachweise:

3.1. HIC-Prüfzeugnis (DIN EN 1177:2018): Ein aktuelles Prüfzeugnis des Systemherstellers, das die kritische Fallhöhe von mindestens 3,00 m für den exakt von Ihnen kalkulierten Systemaufbau nachweist.

3.2. PAK- und SBR-Freiheitszertifikat (akkreditiertes Institut): Ein Laborprüfbericht, der rechtsverbindlich bestätigt, dass der gesamte Belagsaufbau (sowohl die Basisschicht als auch die Deckschicht) absolut SBR-frei ist (kein Altreifen-/Altgummirecycling) und die PAK-Grenzwerte gemäß REACH-Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 Anhang XVII sowie die Kriterien der AfPS GS 2019:01 PAK einzuhalten (Grenzwerte < 1 mg/ kg bzw. < 0 ,5 mg/ k g für relevante Einzel -PAK) einhält.

3.3 Technische Produktdatenblätter & Anleitungen:
o Technische Datenblätter des Systemherstellers zum Nachweis der Wasserdurchlässigkeit (DIN 18035-6), des Brandverhaltens (mind. Cfl-s1 oder Efl nach DIN EN 13501-1) und der Rutschhemmung (mind. R10/R11 nach DIN 51130).
o Nachweis des Herstellers über die Verwendung eines UV-stabilisierten aliphatischen PU-Bindemittels für die Nutzschicht (Farbe RAL 1001 Beige).
o Wartungs- und Pflegeanleitung des Systemherstellers.

4. Nachweis als Fachbetrieb/ Fachunternehmen Garten- Landschafts- und Sportplatzbau
Nachweis über PQ-VOB Eintrag im Leistungsbereich 211-01 (Landschaftsbauarbeiten) oder Erdarbeiten oder Sportplatzbau oder Mitgliedschaft in den Landesverbänden des BGL (Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V.) oder Fachbetriebseigenschaft durch gleichwertige Einzelnachweise.

5. Referenzen:
Vorlage von mind. 2 Referenzen der letzten 5 Jahre.
Die Referenzen müssen belegen, dass der Bieter Sportplatzbauarbeiten, insbesondere Kunststoffbelag, wie hier ausgeschrieben erfolgreich durchgeführt hat.
Für die Ausführung der Belagsarbeiten sind Fachfirmen im VHB 233 zu benennen, wenn diese nicht in Eigenleistung ausgeführt werden. Der AG behält sich vor, von den genannten Nachunternehmern entsprechende Referenzen nachzufordern.
x) Nachprüfung behaupteter Verstöße
Nachprüfungsstelle (§ 21 VOB/A):Regierungspräsidium Darmstadt, Vergabekompetenzstelle
Wilhelminenstr. 1-3
64283 Darmstadt